Schweizer System im Tennis – macht das Sinn?
Ja – aber es lohnt sich, etwas tiefer einzusteigen, denn zwei wichtige Fragen tauchen auf: Was passiert mit Game, Set, Match – und wie regelt man das Aufschlagrecht?
Der Tie-Break-Ansatz
Bei genauerer Betrachtung ist der einfachste Weg oft der Tie-Break-Ansatz, bei dem das Aufschlagrecht sich z. B. im Rhythmus 2-2-2-2… wechselt. Bei einer geraden Punktzahl, etwa 16, hat jeder Spieler gleich viele Aufschläge wie der Gegner. Für schnelle Turniere oder interne Matches kann das optimal sein, weil es die Rundendauer begrenzt.
Und wenn wir uns an Tennisregeln halten wollen?
Wenn man sich zumindest teilweise an typische Tennisregeln halten möchte, kann man statt einzelner Punkte Games und Sätze zählen.
Ohne großen Zeitdruck lässt sich z. B. auf 6 Games in 2 Sätzen spielen, wobei das 6. Game den Satz immer beendet.
In diesem Fall könnte Best Point – besser gesagt Best Game – auf 3 oder 4 gesetzt werden; bei zwei Sätzen entstehen so nahezu ideale Wettkampfbedingungen.
Was ist mit der Punktzählung?
Hier gibt es zwei Möglichkeiten: die Standardlösung mit Vorteilspielen – oder, um die Spiele wegen Zeitlimits zu verkürzen, bei 40:40 entscheidet der nächste Punkt über den Gamegewinn (ohne Vorteil).
Viele Möglichkeiten
Die Optionen sind vielfältig – und jede davon erlaubt es, Tennis im Schweizer System zu spielen.
Wenn Sie andere Ideen haben, schreiben Sie uns!